Jamaika Urlaub

Ich habe mich entschieden einfach mal einen Bericht mit ganz vielen Fotos aus unserem Urlaub in Jamaika zu schreiben.

 

Gehört einfach auch zu "Jules Kunterbunten Welt"....

Vielleicht liest es jemand, der dort auch gern hin reisen möchte und findet ein paar Tipps und Ideen für die Reise. Hier soll auch keine Werbung entstehen, sondern einfach wie ich es erlebt habe und was schön war.

 

Ankunft - 26 Grad und starker Regen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir zum Ende der Regenzeit angereist sind hatten wir immer mal wieder heftige Gewitter und auch starke Regenfälle, nichts was den ganzen Tag gedauert hat, aber am Strand liegen war dann auch eher schwierig. Aber damit kann man gut leben und zum Ende des Urlaubes wurde es immer besser. Und es waren trotzdem immer zwischen 27-34 Grad.

Unser Plan war, ein paar Tage entspannen im Club Hotel in Negril und dann einen Mietwagen buchen und ein wenig auf eigene Faust die Insel besichtigen.

Da der Regen aber wirklich heftig war, der Mietwagen nicht sehr günstig war und dann auch noch Linksverkehr bei schlechten Straßen herrschte... haben wir uns dagegen entschieden und beschlossen das wir "Ausflüge" buchen.

Ist natürlich etwas ganz anderes, aber für uns war es so genau das richtige.

 

bei uns im Hotel (RIU Club Negril) am Strand

 

 

Reiher - sehr verbreitet in Jamaika und lieben Fisch und Fleisch vom Tisch :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Hotel war etwas außerhalb und zu Fuß war es uns zu weit bis in den Ort, aber man konnte für kleines Geld mit dem Taxi fahren und das war völlig okay.

 

 

Das Lebensmotto in Jamaika ist: "No Problem" und so leben die meisten Menschen dort auch. Generell ist das Land eher Arm und die Menschen haben nicht viel Geld. Leben aber mit dem was sie haben und scheinen sich damit zu arrangieren.

Sie sind sehr Naturverbunden und pflanzen Dinge im Garten an und leben davon, alles eher gesund. ( Zumal Jamaika viel importiert und Lebensmittel unglaublich teuer sind!) ich finde von dieser Einstellung könnten wir in Deutschland noch einiges lernen... mich hat es sehr beeindruckt, die Leute waren wirklich arm aber trotzdem freundlich und fröhlich.

 

 

 

 

Ausflug  Kingston/ Blue Mountains:

Unser erster Ausflug war eine sehr lange Tour, aber ich wollte unbedingt nach Kingston Town. Also mussten wir morgens um halb sechs los und sind viel im Kleinbus gefahren. Zum Glück war es eine kleine Gruppe, wir waren nur 6 Personen.

Wir waren in den Blue Mountains, haben eine Kaffee Plantage besichtigt (sehr interessant und anstrengend) mit Verköstigung - schon sehr besonderer Kaffee, aber auch mit stolzem Preis! Wir haben natürlich etwas mitgenommen.

 

 

EITS CAFE in den Blue Mountains

 

Anschließend waren wir in einem kleinen Restaurant, "EITS CAFE" total gemütlich an den Berg gebaut, mit verschiedenen kleinen Räumen und einer unglaublichen Aussicht. Man kann dort auch Übernachten. Das Essen war lecker - man grillt viel und am liebsten "Jerk Chicken" in der Tonne. Dazu viel Gemüse oder Salat und Kartoffeln. Aber alles gut gewürzt und ein wenig scharf.

Hier gab es eine sehr besondere Toilette, mit einem großen offenen Fenster und einer Aussicht über die Berge und dann echt super spannend eingerichtet.

Ein toller Geheimtipp, alleine würde man nicht auf die Idee kommen dort hin zu fahren.

 

 

In EITS CAFE... gemütliche Bar und tolle Aussicht

 

 

 

 

 

 

 

Toilette mit Ausblick in den Blue Mountains "EITS CAFE"

 

im Bob Marley Museum in Kingston Town

 

 

 

 Anschließend waren wir im Bob Marley Museum in Kingston, jetzt kennen wir sein Haus und seine Lebensgeschichte. Schon sehr interessant....

Anschließend haben wir noch eine Stadtrundfahrt gemacht. Sehr spannende Stadt, völlig unterschiedliche Menschen leben dort von Superreich bis völlig Arm.

Für mich sehr spannend aber auch sehr berührend.

Bob Marley´s Kinder auf die Mauer gemalt

 

 

Beverly Hills in Kingston

 

 

 

 

Kaffee Pflanze

 

 

 

Dann wieder 4-5 Stunden zurück in unser Hotel - schon eine Mammut Tour, aber ich finde sie hat sich gelohnt.

 

 

 

 

 

 

 

Ein paar Bilder von Sonnenuntergängen am Strand, wir hätten aber noch 30 weitere im Angebot :-)

 

Sonneuntergang in Negril am Strand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenuntergang in Negril

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pelikan Bar in Black River:

 

 Einen weiteren Ausflug haben wir zur Pelikan Bar in der Nähe von Black River. Diesen Ausflug über eine Agentur gebucht, die wir über Erzählungen und bei Facebook gefunden haben:  JOHNMAICA 

John ist Jamaikaner, hat aber lange in Deutschland gelebt und ist mit Anita verheiratet, sie ist Deutsche. Die beiden bieten Unterschiedliche Touren an, eigentlich die Pelikan Bar nicht, hauptsächlich weil es keine Toilette vor Ort gibt. Aber auf Anfrage machen sie diese  Tour. Ich fand es sehr schön dort. Kann ich wirklich sehr empfehlen!

 

 

Man wird mit einem Boot ca 10 min., aufs Meer gefahren, dort ist dann auf einer Sandbank diese tolle kleine Bar gebaut. Man bekommt Getränke und kann dort auch Essen wenn man möchte. Es ist alles aus Holz gebaut und offen.

Schnitzerei im Holz - hier kann sich jeder verewigen. Ein riesiges Gästebuch

Schön ist auch das man vor Ort baden kann. Mit einem Getränk in der Hand im seichten Wasser plantschen...

...Vögel und Fische beobachten und die Seele baumeln lassen. 

Bei uns ist sogar ein Delphin vorbei geschwommen!

 

 

Ricks Cafe in Negril:

Ein weiteres muss wenn man in der Nähe von Negril ist, ist RICKS CAFE... hier ist oben auf den Klippen ein tolles Café entstanden, mit gekühlten Getränken und Essen. Besonderes Highlight sind die Klippenspringer. Hier gibt es jede Menge mutiger Touristen die von der 11m hohen Klippe springen, aber ganz besonders sind die Einheimischen die tolle Akrobatik Sprünge von 25m Höhe zeigen.

Ricks Cafe in Negril

 

 

 

Klippen an Ricks Cafe

Ein toller Ort um einfach mal den Nachmittag zu verbringen und auf den Sonnenuntergang zu warten. Man kann schöne Fotos machen und es gibt leckeres Essen und kann es sich gut gehen lassen.

Dieser Ort ist natürlich ein Touri Magnet und es kommen auch riesige Gruppen mit dem Boot. Für mich aber trotzdem ein "Muss". einfach ein toller Ort!

Viele kommen per Boot in die Bucht und besuchen Ricks Cafe

Sonnenuntergang in Ricks Cafe

 

 

 

 

Live Musik, gekühlte Getränke und ein toller Sonnenuntergang

 

 

von hier wird gesprungen....

 

Es gibt verschiedene Stellen von denen man springen kann, 3m, 5m, 7m und die höchste Stelle für Touristen ist von 11m.

 

Und hier kommt meine Geschichte:

wer mich kennt weiß das ich natürlich auch springen musste.... hab mich auch mutig heran getastet von 3-7m...

leider war der Sprung aus 11m dann nicht so glücklich und ich bin in Rücklage geraten und mehr auf dem Po und den Oberschenkeln gelandet. Ich hatte einen ganz schönen Schock und riesige Hämatome am Po und den Beinen. Die Lifeguarts waren da, mein Freund musste Eis holen und ich sollte auch 3 Tage nicht mehr in die Sonne...

... war nicht so toll und ich überlege mir jetzt auch nochmal ob ich so was machen muss!!

Bilder der Flecke gibts keine - vielleicht auf persönliche Anfrage :-) (Aber es war schon heftig!)

 

 

 

 

 

 

Südküsten Tour:

YS Wasserfälle

 

YS Wasserfälle

 

Bamboo Road

 

 

 Einen weiteren Ausflug haben wir im Süden der Insel gemacht, eine Tour zu den YS Wasserfällen, mit baden und kleinen "Wanderungen" über die Steine. Auch hier gab es ein paar Seile an denen man ins Wasser springen konnte oder an denen man Schaukeln konnte.

Black River - Krokodile

 

Rum bei der Appelton Fabrik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch eine Fluss Fahrt mit einem Boot über den Black River haben wir gemacht, hier gibt es einige Krokodile die man sehen kann. Anschließend haben wir die Krokodil Aufzucht besucht die nebenan war, hier werden kranke und sehr kleine Krokodile wieder fit gemacht.

 

Rum Tour bei Appelton

 

 

 

 

Und ganz zum Schluss noch eine Besichtigung in der Appelton Rum Fabrik, hier gab es einen Rundgang und Erklärungen wie Rum entsteht und anschließend konnten wir jede Menge Rum probieren und natürlich auch einkaufen. Mein Favorit war der Kokosrum :-)

den gab es auch im Hotel zu trinken...

 

 

 

Bei dieser Tour war ein besonderes Highlight unser Guide, der sich Daddy Cool nennt. ein echter Rastafari. Der uns viel vom Leben der Jamaikaner erzählt hat und natürlich auch viel über die Pflanzen aus Jamaika.... und nicht nur über Marihuana, aber natürlich auch darüber :-)

Daddy Cool in der Rum Fabrik

 

 

Für mich war es ein toller Urlaub und Jamaika ist ein tolles Land, ich bin froh es kennen gelernt zu haben und ich erinnere mich gern an den Urlaub zurück, es hatte eine gute Mischung aus entspannen und lesen am Strand und etwas erleben und sehen.

Und  jetzt bin ich erstmal froh wenn ich nicht ständig Reggae Musik hören muss :-)

 

Ich hoffe es hat euch gefallen mal etwas aus dem Urlaub zu lesen....

 

...liebe Grüße

*Juliane*

 

 

 

 

Verlinkt: Johnmaica - Reiseagentur für Ausflüge.

 

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